Die vielen Gesichter des Unerträglichen

Das Unerträgliche hat viele Gesichter. – Wir sind Individuen. Wir nehmen die Dinge differenziert wahr. Wir empfinden Schmerzen ganz individuell und wir bewerten Situationen sehr unterschiedlich.

Was für den einen bereits unerträglich ist, ist es für den anderen noch lange nicht.

Die „Gesichter“ des Unerträglichen – sprich: seine „Erscheinungsformen“ – sind sehr unterschiedlich. Um ein paar zu nennen:

  • riesiger Dauer-Stress mit einem oder mehreren Familienmitgliedern, weil du dich permanent provoziert, erniedrigt, nicht gesehen oder nicht wertgeschätzt fühlst,
  • Probleme in deiner Arbeit, weil du feststellst, dass außer einer großen Leere nichts mehr da ist und on Topp es Konflikte mit Kollegen*innen und oder dem/der ChefIn gibt,


  • gesundheitliche Probleme, weil du von einer Diagnose in die nächste rutscht und immer mehr leidest
  • am Ende des Geldes ist noch zu viel Monat übrig – sprich: du hast deine Finanzen einfach nicht im Griff
  • du bist im Dauervergleich mit anderen und neidest ihnen ihre Erfolge, ihre Freunde, ihr Aussehen und ihre Lebensweise
  • du ahnst, dass mehr geht in deinem Leben doch weißt nicht, wie du das anstellen sollst – das frustriert dich und genervt von dir
  • deine Selbständigkeit hakt ganz ordentlich und du fragst dich jeden Monat, wie du den nächsten überstehen sollst
  • du hast den Eindruck, dass es einfach nicht den passenden Partner/die passende Partnerin für dich gibt und das macht dich immer trauriger, frustriert dich und du zweifelst an dir und deiner Liebenswürdigkeit.
 
Diese Aufzählung wäre lange fortsetzbar, wie du dir denken kannst.
 
Das eigentlich Bemerkenswerte am Unerträglichen ist, dass es uns so extrem schwer fällt, uns daraus zu lösen. Und das, obwohl es uns schlecht geht und es uns langfristig betrachtet krank macht.
 
Warum schaffen wir es dennoch nicht, uns davon zu befreien?
 

Auch dafür gibt es viele Gründe. Um einige aufzuzählen:

  • Wir wissen nicht, was wir stattdessen wollen. Solange das so ist, können wir uns nicht bewegen – wohin denn?
  • Wir reden uns ein, dass „eh alles okay ist“ oder „dass es ja eh noch geht“ – bloß wie lange noch?
  • Wir halten an alten, oft jahrzehntelang genutzten Gewohnheiten fest und werden sie nicht los. Doch mit alten Gewohnheiten können wir nichts Neues erreichen. Wie soll das gehen?

Da wir nicht wissen, was wir WIRKLICH wollen, übersehen wir auch die vielen Möglichkeiten, die das Leben uns bietet. Wir sind auf dem Auge blind geworden, weil unser Fokus auf dem liegt, was wir NICHT WOLLEN.

Unsere innere Haltung – unser Mindset – ist festgefahren und wir blockieren uns mehr damit, als wir uns damit selbst unterstützen.

Zu meinen Coaching-Kundinnen und -Kunden sage ich immer: „Alles beginnt mit einer Entscheidung. DEINER.“ und deinem Commitment, dass du dein Leben wirklich verändern willst. Erst dann bist du handlungsfähig.

Jeder Tag, den du im Unerträglichen zubringst, ist ein verlorener Tag. Du verschenkst etwas Kostbares – deine Lebensfreude und Lebenszeit. Denk dran: Es gibt KEIN RESERVELEBEN!

Wie geht es jetzt bei dir weiter? Triffst du eine Entscheidung? Und wofür entscheidest du dich?

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